Arbeitsmarktintegration und Fachkräfteeinwanderung im politischen Diskurs

Arbeitsmarktintegration und Fachkräfteeinwanderung sind seit langer Zeit wichtige Themen in der politischen Debatte. Angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt und des demografischen Wandels hat die Bundesregierung viele migrationspolitische Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, über die verschiedene Akteure (Parteien, Abgeordnete, Verbände usw.) unterschiedliche Positionen vertreten. Bisher ist nur wenig Konkretes über die Perspektiven, die Themen und die Argumentationen bekannt. Eine wichtige Fragestellung ist daher, wie sich im Laufe der Zeit die Vorstellungen und Positionen der verschiedenen Akteure zu diesem Thema verändert haben. Welche Argumente wurden im Verlauf der politischen Debatte dominanter und welche Faktoren hatten hierauf Einfluss genommen?

 

Das Ziel des Projekts ist eine umfassende Analyse der politischen Debatte zur Arbeitsmarktintegration und Fachkräfteeinwanderung, um die Argumente der verschiedenen Akteure herauszuarbeiten und Veränderungen im Laufe der Zeit zu erfassen. Dabei sollen auch die gegenseitigen Bezugnahmen unterschiedlicher Migrationsdiskurse (z.B. Arbeitskräfteeinwanderung und Fluchtmigration) untersucht werden, um Zusammenhänge und Wechselwirkungen besser zu verstehen. Zur Umsetzung werden quantitative und qualitative Methoden eingesetzt, inklusive inhaltsanalytischer Auswertung und statistischer Verfahren.

 

Ansprechpartner

Felix Hormig, M.A.

Felix Hormig, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiter
• Arbeitsmarktmigration • Populismus und Neue Rechte in Deutschland